GEBÄUDE UND GRUNDSTÜCK

 

Der Bahnhof Tannepöls steht am Rande des Dorfes Großzöberitz in Freilage. Das historische Bahnhofsgebäude ist umgeben von einer pfeilförmigen, wild bewachsenen, fast 6000 Quadratmeter großen Grünfläche, die Teil des Grundstücks ist.

Im Unterholz versteckt kann man noch zwei Lagerhallen und die alte, aus großen Feldsteinen gemauerte, Laderampe entdecken.

Das Gelände um das Bahnhofsgebäude ist weiträumig mit rotem Granit aus dem nahegelegenen Landsberger Steinbruch gepflastert und verbindet Haupthaus und
Nebengebäude.

Zahlreiche Mirabellenbäume und ein prächtiger Kirschbaum laden eine Marmelade oder andere Leckereien herzustellen. Grundsätzlich ist für kreative Garten- bzw. Parkgestaltung ausreichend Platz.

Zur südlich verlaufenden Ortsstraße hin ist das Grundstück gesäumt von einer Allee alter, großer Kastanienbäume. Entlang der Straße geht ein Teil des europäischen Radwanderweges. Zur Nordseite hin wird das Grundstück durch die eingleisige, ehemalige Bahntrasse (Zörbiger Saftbahn) begrenzt. Nach der bewaldeten Bahnböschung - Felder bis zum Horizont.

Heutzutage fährt ein Güterzug, sehr sporadisch und im Schritttempo - vielleicht ein bis fünfmal im Monat. Ziel ist eine Firma in Zörbig. Und dann geht es wieder zurück Richtung Bitterfeld.

Die Nebengebäude

Auf dem Gelände befinden sich neben dem Hauptgebäude zusätzlich die zwei Lagerhallen sowie ein Fachwerk-Schuppen und zwei Nebengebäude mit Innenhof, die ebenfalls Ende des 1900 Jahrhunderts erbaut wurden.

Bei beiden Nebengebäuden wurden 2016 das Dach und die Dachentwässerung vollständig und neuwertig ersetzt, ohne die alte Außenansicht zu verändern. Ansonsten sind die Gebäude bislang nicht weiter ertüchtigt worden. Die an der Einfahrt stehende Garage, schätzungsweise in den 1970er Jahren gebaut, ermöglicht trockenes Unterstellen.

Die zwei Lagerhallen und der Schuppen sind noch unsaniert, bieten allerdings nach Ertüchtigung viel Raum für unterschiedlichste Nutzung.

DIE RÄUMLICHKEITEN

 

Das 1897 errichtete Bahnhofsgebäude wurde zwischen 2015 und 2018 vollständig entkernt und anschließend liebevoll ökologisch saniert.

Vier Zimmer, ein Dachboden, ein großzügiges Bad und eine Wohnküche bieten mit insgesamt 185 Quadratmeter Platz zum Leben und Arbeiten.

Das Hauptgebäude erfüllt alle nach der ENEV 2015 geforderten baulichen und energetischen Vorgaben.

Obwohl das Gebäude nicht denkmalgeschützt ist, wurde bei Entkernung und Sanierung explizit darauf geachtet, dass weder das äußere Erscheinungsbild des Hauses noch die grundsolide Bausubstanz, aus zweischaligem, gelbem Klinkermauerwerk, auf Granitsteinfundament errichtet, maßgeblich verändert wird.

Das Haus ist unterkellert und an das öffentliche Versorgungsnetz (Strom, Wasser, Abwasser) angeschlossen. Der Keller beherbergt die Heizungsanlage und eine Waschküche, zwei weitere Räume.

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